Schach dem König

Schach schult das Urteilsvermögen, Entscheidungen zu treffen, mit schwierigen Situationen fertig zu werden mit anderen Worten, ein intellektuelles Training des Geistes. Viele glauben, das Schachspiel sei schwer zu erlernen und kompliziert. Das mag auf den ersten Blick so sein. Vielleicht liegt es daran, dass beim Schach mehr unterschiedliche Steine zum Einsatz kommen als bei den üblichen Brettspielen. Die Schachstellungen erscheinen verwickelt und schwer überschaubar. Das kann ein Grund sein, sich nicht weiter mit dem Schachspiel zu beschäftigen. Wer die Grundregeln des Spieles versteht, für den schwindet die anfängliche Angst vor der Komplexität dieses einmaligen Brettspieles. Zudem hat Schach einen großen Vorteil gegenüber vielen anderen Spielen. Es fehlt der Glücksfaktor. Von daher sind die Voraussetzungen für beide Spieler vollkommen ausgeglichen. Es gibt hier keine guten oder schlechten Karten. Glückswürfe wie beim Würfeln entfallen und gegenseitige Vorwürfe, welche Karte hätte fallen müssen, was beim Skat häufig nach dem Spiel zu heftigen Diskussionen führt, entfällt ebenfalls.Der Gegner wird durch reine Geisteskraft bezwungen. Das Schachbrett besteht aus 64 Feldern, jeweils abwechselnd in schwarz und weiß unterteilt.Jeder Spieler hat zu Beginn des Spieles 16 Figuren, die nach einem bestimmten System aufgestellt werden. Jede Figur hat eine festgesetzte Gangart und Ziel des Spieles ist es, den König matt zu setzen. Gelingt das keiner Partei kann eine Partie auch Remis d.h. unentschieden enden. Die Vielseitigkeit des Schachspieles wird durch eine Legende belegt. Angeblich wurde es in Indien erfunden. Derjenige, der es erfand, wurde vom König belohnt, indem er einen Wunsch äußern durfte. Daraufhin wünschte sich der Mann, dass auf das erste Feld der 64 Quadrate ein Weizenkorn gelegt wird, auf das zweite Feld zwei, auf das dritte Feld vier u.s.w. bis zum Feld 64. Anfänglich tadelte der König den Mann wegen seines geringen Wunsches und verwies ihn vom Hof. Als seine Hofmathematiker dem König vorrechneten, dass alle seine Kornkammern nicht ausreichten, diesen Wunsch zu erfüllen, stieg noch einmal seine Hochachtung vor der Intelligenz dieses Mannes. Um dennoch den Wunsch zu erfüllen, schlugen die Berater des Königs vor, den Erfinder des Schachspieles jedes Korn nachzählen zu lassen. Damit erübrigte sich alles Weitere. Umgerechnet lägen etwa 18,45 Trillionen Körner auf dem Brett. Das entsprächen ca. (922 Mrd.t.) oder der 1500-fachen weltweiten Weizenernte des Jahres 2004. Hiermit wird die Faszination des königlichen Spieles deutlich und nicht umsonst ist es das Spiel aller Spiele, und zur Schulung des Geistes für jeden zu empfehlen.

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